Brandschutz versus Einbruchschutz?

Was viele in der Winterzeit mit Gemütlichkeit verbinden, setzt helfende Kräfte alljährlich in verstärkte Alarmbereitschaft. So schön diese Jahreszeit mit Kerzen, Lichterketten, Adventskränzen und Tannenbäumen auch sein mag, erhöht dies gleichzeitig das Risiko für Brände und findet wohl ihren Höhepunkt beim Feuerwerk zu Silvester. Berlin und Brandenburg sind die letzten Bundesländer, in denen die Rauchmelderpflicht zum 31.12.2020 nun auch für Bestandsbauten verbindlich wird. Diese Verordnung trägt erheblich dazu bei, Leben zu schützen und zu retten. Natürlich haben Brandschutz und andere Gefahrenabwehr für Leib und Leben immer Vorrang vor dem Einbruchschutz. Daher müssen Notausgänge an ausgewiesenen Flucht- und Rettungswegen aufgrund von bau- und brandschutzrechtlichen Bestimmungen jederzeit von innen sofort zu öffnen sein. Die Kriminalpolizei empfiehlt aber auch, dass alle Türen von außen auch gut gegen Einbruch zu sichern sind. Gerade im Bereich der Nachrüstung von Sicherheitstechnik kommt es daher manchmal zu Interessenskonflikten zwischen Brandschutz und Einbruchschutz, wobei die Fluchtgefahr natürlich nicht nur ausschließlich durch Feuer, sondern auch durch andere Gefahrensituationen gegeben sein kann. Für diesen Konflikt gibt es aber Lösungen.

Im vertrauten privatem Umfeld eines Einfamilienhauses ist die Situation wohl noch am übersichtlichsten. Jedoch sollte schon bei der Hausplanung daran gedacht werden, dass die Bewohner im Ernstfall an mehreren Stellen schnell und einfach flüchten können. Bewährt haben sich sogenannte selbstverriegelnde Panikschlösser, welche durch einfache Betätigung des Türdrückers auch im abgeschlossenen Zustand von innen jederzeit geöffnet werden können. Diese Technik gibt es ebenfalls für Mehrfachverriegelungsschlösser.

Selbstverriegelndes Panikschoss an einer Haustür. Die Schließfunktion des Riegels wird automatisch beim Zufallen der Tür über die kleine Hilfsfalle ausgelöst und wird durch Betätigung des Türdrückers sofort wieder entriegelt. Foto: Rainer Schwarz

Plant man z.B. einen Zugang von der Garage in das Haus, so ist bei der hier erforderlichen Brandschutztür darauf zu achten, dass die Sicherheitstechnik am besten gleich bauseits vom Hersteller in Form von Sicherheitsbeschlägen und Schlössern installiert wird, denn nachträglich ist dies nur bedingt möglich, sofern keine Veränderungen an der Tür und Zarge vorgenommen werden. Außerdem müssen alle Komponenten eine entsprechende brandschutzrechtliche Prüfung unabhängiger Prüfinstitute haben. Neben Rauchmeldern, welche nur durch dafür geprüfte Fachkräfte installiert, gewartet oder ausgetauscht werden sollten, gehören Feuerlöscher in jedes Haus, welche ebenfalls regelmäßig zu warten sind. Empfehlenswert ist die zusätzliche elektronische Überwachung durch eine Gefahrenmeldeanlage. Hier lassen sich neben Komponenten für den Überfall- und Einbruchschutz z.B. auch Rauch- und Gaswarn- oder Wassermelder mit einbinden, welche im Alarmfall gleich die Hilfe alarmieren.

Zentrale einer Gefahrenmeldeanlage

Bei Mehrfamilienhäusern wird es schon etwas komplizierter. Der Klassiker ist wohl, dass die Studenten-WG im Dachgeschoss vielleicht noch zu später Stunde Besuch erwartet und eine abgeschlossene Haustür nicht mehr über die Sprechanlage öffnen kann. Andererseits gibt es aber auch Mieter die bestrebt sind, dass die Haustür abends stets verschlossen wird. Dies ist jedoch rechtlich kritisch. Dazu gibt es ein Gerichtsurteil des Landesgerichtes Frankfurt am Main aus 2015:

„Ein Beschluss, die Hausordnung dahingehend zu ändern, dass die Haustür nachts abgeschlossen werden muss, widerspricht ordnungsgemäßer Verwaltung. Das Abschließen der Hauseingangstür führt zu einer erheblichen Gefährdung der Wohnungseigentümer und ihrer Besucher. Durch das Abschließen der Haustür ist ein Verlassen des Gebäudes im Brandfalle oder in einer anderen Notsituation nur möglich, wenn ein Schlüssel mitgeführt wird. Dieses schränkt die Fluchtmöglichkeit erheblich ein, da es auf der Hand liegt, dass gerade in Paniksituationen nicht sichergestellt ist, dass jeder Hauseigentümer und jeder Besucher der Wohnungseigentumsanlage bei der Flucht einen Haustürschlüssel griffbereit mit sich führt, so dass sich eine abgeschlossene Haustür im Brand oder in einem sonstigen Notfall als tödliches Hindernis erweisen kann.“ (LG Frankfurt/Main, Az.: 2-13 S 127/12)

Aber auch hierfür gibt es technische Lösungen über motorbetriebene Panikschlösser, welche bequem über die Klingelanlage zu öffnen sind und sich wieder selbständig verschließen, um so beiden Parteien gerecht werden.

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Nach der Brandkatastrophe am Düsseldorfer Flughafen im Jahr 1996 wurden die deutschen und europäischen Brandschutzverordnungen für den gewerblichen und öffentlichen Bereich erheblich verschärft. In Bezug auf die Notausgangsverschlüsse werden im Bereich der Normung zwei verschiedene Ausgangssituationen behandelt:
Die DIN EN 179 kommt an Orten zur Anwendung, wo Personen sind mit ihrer Umgebung vertraut und Paniksituationen unwahrscheinlich sind, wie z.B. einem Büro. Der Ausgang muss zu allen Zeiten durch Betätigung des Türdrückers nach unten (bzw. der Stoßplatte in Fluchtrichtung) gewährleistet sein. Vorherige Kenntnisse der Betätigung des Verschlusses können dabei erforderlich sein. Die DIN EN 1125 gilt für Panikverschlüsse bei öffentlichen Gebäuden und Orten mit Publikumsverkehr wie z.B. Einkaufszentren bei denen eine Paniksituation wahrscheinlich ist. Hier erfolgt der zu allen Zeiten mögliche Ausgang über die einfache Betätigung eines Panik-Stangenverschlusses in Fluchtrichtung. Es sind dabei keine vorherigen Kenntnisse der Betätigung des Verschlusses erforderlich, über den die Freigabe der Tür erfolgt. Für beide Normen gibt es unterschiedliche maximale Kräfte mit denen die Notverriegelungen zu öffnen sein müssen.

Im gewerblichen und öffentlichen Bereichen möchte man natürlich den Missbrauch von Fluchtwegen vermeiden. Hierzu dienen sogenannte Fluchttürwächter oder elektronische Türüberwachungen, welche im Falle der Öffnung einen Alarm auslösen, den Austritt aber nicht behindern. In besonderen Anwendungsbereichen wie z.B. Kitas und Kindergärten gibt es spezielle technische Lösungen für die Fluchtwege.

Flurabschlusstüren sind i.d.R. Feuerschutzabschlüsse, welche ständig verschlossen gehalten werden müssen, damit im Brandfall das Feuer gehemmt bzw. nicht durch Zufuhr von weiterem Sauerstoff weiter angefacht wird.

Das Strafgesetzbuch (StGB) regelt in diesem Zusammenhang hier u.a. auch den Missbrauch. Dort heißt es in § 145 Absatz 2 „Wer absichtlich oder wissentlich 1. die zur Verhütung von Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr dienenden Warn- oder Verbotszeichen beseitigt, unkenntlich macht oder in ihrem Sinn entstellt oder 2. die zur Verhütung von Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr dienenden Schutzvorrichtungen oder die zur Hilfeleistung bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr bestimmten Rettungsgeräte oder anderen Sachen beseitigt, verändert oder unbrauchbar macht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft …“
So ist es beispielsweise strafbar, Feuerabschlüsse in Form von Türkeilen dauerhaft offen zu halten oder den Verschluss durch außer Funktion setzen von Türschließern zu unterbinden wie nachfolgende Bilder zeigen:

Eine Brandschutztür wurde durch einen Türkeil unbrauchbar gemacht. Foto: Rainer Schwarz
Brandschutztür außer Funktion durch Manipulation des Türschließers Foto: Rainer Schwarz

Bedarf es im Geschäftsbetrieb in Objekten der Offenhaltung von Türen, so kommt dafür nur geprüfte Flucht- und Rettungswegtechnik in Frage. Diese darf, wie auch alle anderen Systeme im Bereich des Brandschutzes, nur von zertifizierten Betrieben und dafür geschultem Personal installiert und muss durch diese regelmäßig gewartet werden. Sie steuert beispielsweise über sogenannte Feststellanlagen Haftmagnete, welche an eine Brandmeldenanlage angeschlossen sind und gewährleistet so einen sofortigen ordnungsgemäßen Verschluss der Türen im Brandfall über Türschließer. Alternativ kommen hier auch geprüfte elektronische Verriegelungssysteme wie z.B. Drehflügelantriebe zum Einsatz.

Die DIN EN 1634-1 regelt die Feuerwiderstandsprüfungen für Türen, Tore, Abschlüsse und Fenster. An Feuerschutztüren dürfen nachträglich prinzipiell keine Veränderungen vorgenommen werden. Ausnahmen regelt das Deutsche Institut für Bautechnik in Berlin (DIBt) durch Auflistung einiger zulässiger nachträglicher Änderungen und Ergänzungen an Feuerschutzabschlüssen. Dies sind z.B. das Anbringen von Magnet- und Riegelkontakten, der Austausch gegen geprüfte baugleiche selbstverriegelnde Panikschlösser oder dem Einbau von Türspionen mit bis max. 15 mm Kernbohrung und weitere Maßnahmen. Darüber hinausgehende Änderungen sind vom Türhersteller zu genehmigen, andernfalls erlischt die Zulassung der Tür und die Betriebsgenehmigung des Gebäudes durch die Baubehörde. In dem Massengeschäft der Bauelemente dürften jedoch Einzelgenehmigungen von Herstellern kaum zu erwirken sein.

Fazit: Brandschutz und Einbruchschutz können sich gegenseitig ergänzen, um ein Objekt optimal zu sichern. Beim Brandschutz und Fluchtwegen gibt es dabei keine Kompromisse. Bei der Sicherheitstechnik müssen daher manchmal alternative Lösungen geschaffen werden, um den Brandschutz und Fluchtweg nicht zu behindern. Wird nicht explizit darauf geachtet, kann es sein, dass bei Flucht- und Brandschutztüren bauseits Beschläge und Schlösser zum Einsatz kommen, welche aus der Sicht des Einbruchschutzes kaum Widerstand bieten. Daher ist beim Neubau eine gute Planung und Abstimmung mit Architekten, Bauplanern, Herstellern, ausführenden Firmen sowie der örtlichen Brandschutzbehörde auch auf die Eigenschaft der Sicherheitstechnik vor Baubeginn sehr wichtig.
Bei Bestandsbauten, Umbaumaßnahmen oder Änderung des Nutzungszweckes von Gebäuden bedarf es oft ebenfalls dieser Abstimmung. Die Nachrüstung von Sicherheitstechnik erfordert gute Fachkenntnisse. Kompetente Sicherheitsfachgeschäfte kennen den engen rechtlichen Rahmen, in denen sie sich bewegen dürfen. Im ungünstigsten Falle ist dann schon mal das gesamte Bauelement auszutauschen, um den Einbruchschutz zu erhöhen.

Weitere Informationen zum Brandschutz sind z.B. bei den Initiativen „Brand-Feuer.de“ oder „Rauchmelder retten Leben“ erhältlich. Informationen zum Einbruchschutz erhält man über die Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen und bei Sicherheitsfachgeschäften vor Ort.

Sicherheitstechnik nur vom Fachgeschäft!

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Sicherheitsfachgeschäfte bieten heute Beratung, Installation, Reparatur und Wartung von mechanischen, mechatronischen und oft auch elektronischen Sicherheitselementen aus einer Hand an.

Diese Unternehmen besitzen langjährige Erfahrungen und geschulte Mitarbeiter. Dies ist in der Sicherheitstechnik sehr wichtig, denn es gibt unter anderem aufgrund unterschiedlicher Normungen verschiedene Produktspezifikationen, Widerstandsklassen oder auch Versicherungsauflagen. Daher kann man von einer sehr beratungsintensiven Branche sprechen.

Wünscht der Verbraucher beispielsweise Ersatz defekter Schlösser oder möchte er sein Eigentum durch zusätzliche Sicherungsmaßnahmen schützen, ist zudem eine fachliche Beratung direkt vor Ort zu empfehlen. Dabei können die Sicherheitsexperten gleich Aufmaß nehmen und anschließend die richtigen Produkte anbieten, welche dann auch passen. Dabei sollten nur geprüfte und zertifizierte Produkte zum Einsatz kommen.

Das Bayerische Landeskriminalamt, Sachgebiet 513 Prävention gibt im Auftrag der Zentralen Geschäftsstelle der Kommission Polizeiliche Kriminalprävention (KPK) „Herstellerverzeichnisse“ über geprüfte und zertifizierte einbruchhemmende Produkte heraus. Die Listen enthalten die Firmenanschrift und die Widerstandsklassen des Produkts. Die aktuellen Herstellerverzeichnisse finden Sie hier.

Neben der geeigneten Produktauswahl kommt es insbesondere auf die richtige Befestigungstechnik an. Es ist daher sehr zu empfehlen, dass die Installation nur durch einen erfahrenen und geschulten Fachbetrieb erfolgt. So gibt es anschließend auch keine Probleme wegen nicht fachgerechter Montage. An Fluchtwegen und Brandschutztüren dürfen zudem nur dafür zugelassene Produkte installiert werden. Ferner benötigen die Betriebe für die Installation und Wartung von Fluchtwegsicherungen ein Zertifikat.

Die Sicherheitsfachgeschäfte verfügen über ein großes Sortiment von Sicherheitsartikeln, so dass den Kunden schnell und unkompliziert geholfen werden kann. Da es vorkommt, dass die Industrie nach vielen Jahren Produkte einstellt, können in diesem Fall die Fachbetriebe oft noch durch Reparatur oder alternativen Produkten weiterhelfen. Außerdem bevorraten sie nicht nur Standardschlüssel, sondern nahezu alle Schlüsselrohlinge, womit sie mit modernster Maschinentechnik passgenaue Schlüsselkopien herstellen.

Wenn man die KfW Förderung für Einbruchschutz erhalten will, so ist die Durchführung durch ein Fachunternehmen ebenfalls Voraussetzung. Die Sicherheitsfachgeschäfte helfen hier bei der Beantragung der Fördermittel.

Im seriösen Fachbetrieb wird der Verbraucher also kompetent und aus einer Hand in allen Sicherheitsfragen bedient. Fachunternehmen bilden sich ständig weiter, besuchen Fachmessen, Schulungen und Fortbildungen der Hersteller und sind so stets auf dem aktuellsten Stand moderner Sicherheitstechnik.

Empfehlenswert sind Sicherheitsfachgeschäfte, welche in einem Fachverband organisiert sind, in der Errichterliste der Landeskriminalämter geführt werden oder VdS-zertifiziert sind sowie örtliche ansässige Unternehmen mit „echten“ guten Empfehlungen und Bewertungen, denn „Sicherheit ist Vertrauenssache“. Lassen Sie sich zudem von einer Kripo-Beratungsstelle beraten.

Dunkel draußen? Sicherheitstechnik schützt!

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– Denken Sie dran: am 25. Oktober 2020 ist Tag des Einbruchschutzes –

Während man die Urlaubszeit nicht mehr als klassische Einbruchszeit bezeichnen kann, da die Menschen das ganze Jahr über verreisen, so verhält es sich ab Herbst bei der dunklen Jahreszeit anders. So ist laut Kölner Studie die dunkle Jahreszeit von November bis März die Haupteinbruchszeit. Doch Sicherheitstechnik bringt Licht ins Dunkel!

Die am 24.03.2020 veröffentlichte bundesweite Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) verzeichnet für 2019 im dritten Jahr in Folge einen Rückgang beim Wohnungseinbruch. Dies kann durchaus auf Verbesserungen von Präventionsmaßnahmen im privaten Bereich zurückgeführt werden. Beim Einbruchschutz sollte jetzt also nicht nachgelassen werden! Seit Jahren sinkende Einbruchzahlen sind der Verdienst effektiver Sicherheitstechnik.

Trotz des Rückgangs blieb die Entschädigungsleistung der Versicherer mit rund 300 Millionen Euro auf dem Niveau von 2018. Die durchschnittliche Schadenhöhe kletterte im vergangenen Jahr um 350 Euro (+12 Prozent) auf 3.200 Euro. Der Schadendurchschnitt liegt damit so hoch wie nie zuvor, so die Einbruchsbilanz 2019 des GDV, dem Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft e.V. 

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sowie einzelne Bundesländer und Kommunen fördern private Investitionen für Einbruchschutz im Bereich der Bestandsbauten. Die KfW hat eine Evaluationsstudie ihres Förderprogramms „Altersgerecht Umbauen (Barrierereduzierung – Einbruchschutz)“ in Auftrag gegeben, welche insgesamt eine positive Bilanz in Bezug auf Förderungen zieht. In der Studie wird aber auch nachfolgender Tatbestand zitiert: Der Wohnungsbestand in Deutschland ist insgesamt nur schlecht gegen Einbrüche geschützt. Schätzungsweise verfügt nur ca. ein Viertel, d. h. 9 von 37 Millionen Wohnungen, über eine ausreichend sichere baulich-technische Ausstattung.“

KEINBRUCH, eine Initiative Ihrer Polizei und der Wirtschaft organisiert seit 2012 jedes Jahr zur Zeitumstellung auf die Winterzeit den Tag des Einbruchschutzes. Mit dem Slogan „eine Stunde mehr Zeit für mehr Sicherheit“ sollen die Bürger symbolisch dazu aufgerufen werden, sich mit diesem wichtigen Thema auseinanderzusetzen. Viele Partner aus der Sicherheitsbranche unterstützen diese Aktion mit zahlreichen bundesweiten Aktionen rund um diesen Tag. In den Links finden sich viele weitere Organisationen, welche über Sicherheitstechnik informieren.

Statistisch gesehen wird immer noch ca. alle 6 Minuten eingebrochenDoch Sicherheitstechnik wirkt! Schon einfache technische Maßnahmen können das Einbruchsrisiko erheblich reduzieren.

Daher sollte man nachfolgende Tipps der Polizei beachten:*

  • Tür immer ab abschließen
  • Fenster, Balkon- und Terrassentüren immer verschließen
  • Gekippte Fenster sind offene Fenster!
  • Schlüssel niemals draußen verstecken
  • Bei Schlüsselverlust, Schließzylinder auswechseln
  • Fenster, Türen, Kellerschächte d. Sicherheitsbeschläge u. -schlösser sichern
  • Auf Fremde im Haus oder auf dem Nachbargrundstück achten
  • Keine Hinweise auf Abwesenheit geben
  • Weitere Infos unter: www.k-einbruch.de oder www.polizei-beratung.de 

Tipp: Von einer Kripo-Beratungsstelle in der Nähe zum Einbruchschutz beraten lassen.

*Quelle: Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

Örtliche seriöse und qualifizierte Sicherheitsfachgeschäfte beraten kompetent rund um das Thema Einbruchschutz. Weitere Infos gibt es auch in den Tipps.

Beim Neubau Sicherheitstechnik einplanen!

In Neubauten werden häufig bei Fenstern und Türen unsichere Standardbeschläge verbaut. Es gibt auch keinen Mindeststandard für Sicherheitstechnik in den Bauordnungen. Ebenfalls verlangen die Versicherungen in der Regel kaum sicherheitstechnische Vorkehrungen. In den meisten Policen heißt es lediglich, dass „der Profilzylinder nicht mehr als 3 mm überstehen darf und der Beschlag von Innen verschraubt sein muss„. Es ist jedoch wichtig, dass sämtliche Öffnungen eines Objektes solide gesichert werden. Dabei gilt der Grundsatz „Mechanik vor Elektronik, wobei natürlich ein Zusammenwirken aus beiden Welten optimale Sicherheit bietet. Dies gilt sowohl für private, als auch gewerbliche Objekte. Daher sollte ein Bauvorhaben auch in Bezug auf die Sicherheitstechnik gut geplant werden. Schon bei der Auswahl der Bauelemente wie Fenster, Türen und Tore sollte darauf geachtet werden, dass hier schon bauseits hochwertige, geprüfte Sicherheitskomponenten wie z.B. Pilzkopfverriegelungen, Schutzbeschläge, Profilzylinder, Mehrfachverriegelungen, Sicherheitsschließbleche, Türbänder und Bandseitensicherungen verbaut und z.B. Kellerschächte ebenfalls gesichert werden. Man sollte daher den Planer oder Architekten auf die Sicherheitstechnik ansprechen und sich von der Polizei und vom Sicherheitsfachgeschäft beraten lassen. Selbst wenn nicht sofort eine Einbruchmeldeanlage oder Videoüberwachung geplant ist, sollte man schon beim Bau die Verkabelung vorsehen oder Leerrohre legen lassen. Die Bauelemente lassen sich für den Anschluss an die Einbruchmeldenanlage schon werksseitig mit entsprechenden Kontakten vorrüsten. Dies spart bei einer späteren Nachrüstung Kosten.

Zertifizierte, verdrahtete Einbruchmeldeanlagen besitzen weniger Fehlerquellen als Funkalarmanlagen und man spart die Kosten für den Austausch der Batterien. Rauch- und Gaswarnmelder lassen sich ebenfalls in die Gefahren-bzw. Einbruchmeldezentrale mit einbinden. Wandtresore sind nicht nur günstiger in der Anschaffung, sondern auch an geeigneter Stelle unauffälliger zu platzieren und sicher im Mauerwerk zu verankern. Wird z.B. ein Zugang von der Garage in das Haus geplant, sollte man hier bei der erforderlichen Brandschutztür ebenfalls auf die oben genannten Sicherheitskomponenten achten, da diese i.d.R. dort nicht mehr nachgerüstet werden dürfen. Zum Einzug sollten die Schließzylinder gewechselt werden, da hier meistens nur einfache Bauzylinder zum Einsatz kommen und in der Bauphase oft mehrere Schlüssel im Umlauf sind oder dupliziert werden können. Der Sicherheitsfachhandel berät alternativ über mechatronische Zutrittskontrollsysteme, welche mit verschiedenen Identmedien oder biometrischen Zutrittsmethoden einfach bedient werden können und das Schlüsselverlustrisiko eliminieren. Da sie i.d.R. batteriebetrieben sind, lassen sich diese natürlich auch bei Bestandsbauten einfach nachrüsten.

Neubauten bieten auch eine günstige Gelegenheit die immer beliebter werdende Smart Home Technik gleich mit zu installieren und sowohl die Haustechnik, als auch die Sicherheitstechnik einfach und bequem via App zu steuern. Der Markt bietet hier eine Vielzahl an Angeboten. Doch hier ist Vorsicht geboten! Denn wenn man sein Haus gut gesichert hat, sollte man nicht eine neue, „virtuelle Öffnung“ für Kriminelle schaffen, welche dann von Außen die Komponenten manipulieren oder ausspähen können. Daher ist es wichtig, sich von Sicherheitsfachleuten beraten und die Technik auch von ihnen installieren zu lassen. Dies gilt natürlich auch für die mechanischen Sicherungen. Smart Home Produkte sind (bei Bestandsgebäuden) sogar förderfähig, sofern es sich um geprüfte Geräte handelt. Es gibt bereits eine Vornorm nach DIN VDE V 0826-1. Informationen hierüber und zum Smart Home Thema hält der Fachverband Interkey bereit. Im Link findet man auch die Info-Broschüre Landeskriminalamtes NRW (siehe Bild oben) zum Thema, welche zusammen mit VdS Schadenverhütung, der SmartHome Initiative Deutschland e.V. sowie dem Institut für Internet-Sicherheit – if(is) entwickelt wurde.

Seit 2015 gibt es die KfW-Förderung zum Einbruchschutz für Bestandsbauten. Außerdem fördern einzelner Länder und Kommunen diese Maßnahme. Das Deutsche Forum für Kriminalprävention (DfK) setzt sich seit Jahren für eine staatliche Förderung auch für Neubauten ein, welche bislang aber nicht umgesetzt wurde.

Die Polizei empfiehlt, bei Neu- und Umbauten den Einbau geprüfter und zertifizierter einbruchhemmender Türen und Fenster nach DIN EN 1627 ff. ab der Widerstandsklasse (Resistance Class) RC 2.

Eine Übersicht, welche Einbruchschutzklasse persönlich sinnvoll ist, bietet das Risik-O-meter von VdS-Home, bei dem man einfach seine persönlichen Kriterien in Bezug auf den Einbruchschutz eingeben kann. Das Tool gibt dann eine entsprechende Empfehlung aus.

„Feel safe“ mit einem Safe!

Keine Sicherung ist so gut, dass sie nicht überwunden werden kann. Es ist immer eine Frage der Zeit und des Aufwandes der betrieben wird. In der Regel werden Einbruchversuche innerhalb weniger Minuten abgebrochen, wenn geeignete einbruchshemmende Maßnahmen standhalten. Falls es dem Täter aber trotzdem gelingt einzudringen, hat er oft problemlosen Zugriff auf alle Wertsachen. Wenn im Haushalt höhere Werte an Bargeld oder Schmuck oder wichtige Dokumente, z.B. Versicherungspolicen, Fahrzeugbriefe vorhanden sind, bietet sich zusätzlich die Nutzung eines Tresors (auch Safe, Wertschutzschrank oder Wertbehältnis genannt) an, um einen zusätzlichen Schutz gegen Diebstahl zu schaffen. Außerdem gilt es, wichtige Unterlagen vor Brand- und Löschwasserschäden zu schützen. Dies ist natürlich auch für den gewerblichen Bereich relevant, wo neben dem Einbruchschutz auch das Thema Datenschutz eine wichtige Rolle spielt. Schusswaffen und Munition müssen nach dem Waffengesetz besonders aufgewahrt werden. Optimal ist, wenn der Tresor zusätzlich noch von einer Einbruchmeldeanlage überwacht wird. Natürlich sind nur zertifizierte Produkte zu empfehlen, denn ungeprüfte Billigtresore bieten kaum Widerstand. Außerdem kommt es auf die Befestigungstechnik an, damit nicht gleich der ganze Wertschutzschrank entwendet wird. Praktisch zu bedienen sind Tresore mit Zahlenkombination, bei denen gleichzeitig das Schlüsselverlustrisiko eliminiert wird. Sogenannte Wandtresore, welche im Mauerwerk verankert werden, bieten je nach Anwendungsgebiet Vorteile. Je nach der Höhe der versicherten Wertgegenstände können die Versicherer eine bestimmte Sicherheitsstufe bei den Tresoren verlangen. Eine Übersicht zu den Sicherheitsstufen sowie Informationen zu der Aufbewahrung von Schusswaffen und den Güteklassen des Brandschutzes hält der Fachverband interkey bereit. Dort gibt es auch eine Infobroschüre vom Prüfinstitut VdS zum Thema. Am besten lässt man sich von einer kriminalpolizeilichen Beratungsstelle und in einem Sicherheitsfachgeschäft beraten und den Tresor vom Fachunternehmen fachgerecht installieren. Jeder sollte sich zudem eine Wertgegenstandsliste anlegen und an einem sicheren Ort verwahren oder speichern. Eine gute Vorlage gibt es bei der Initiative Nicht-bei-mir.

Kleine Historie der Sicherheitstechnik

Vom Fallriegel zum Mikrochip

Sicherheit zählte schon immer zu den Grundbedürfnissen der Menschheit. Die ersten Schlösser und Schlüssel gab es bereits vor über 4.000 Jahren. Trotz Einzug der Elektronik ist bemerkenswert, dass die heutigen Profilzylinder, welche auf dem Rundzylinder, einem Patent des Amerikaners Linus Yale aus dem Jahre 1865 basieren, ein ganz ähnliches Funktionsprinzip zum Jahrtausende alten Fallenriegelschloss aufweisen.

Sicherheitstechnik heute

Seit vielen Jahren gibt es den Trend, dass die mechanische, mechatronische und elektronische Sicherheitstechnik mit der IT zusammenwachsen. In diesem Sinne können ganzheitliche Sicherheitslösungen für private und gewerbliche Objekte geschaffen werden, welche bequem vom PC, Tablet oder Handy via App zu steuern sind.

Museen und Ausstellungen

Für die Geschichte der Sicherheitstechnik sei das Deutsche Schloss- und Beschlägemuseum in Velbert sehr empfohlen, welches derzeit neu gebaut wird und im nächsten Jahr wieder eröffnet. Eine Vorschau gibt es auf der Homepage des Museums.

Die Geschichte der Schlösser ist ein faszinierendes Thema – praktisch jeder auf unserem Planeten hat heutzutage einen Schlüssel in der Tasche. Das Bedürfnis seinen Besitz zu schützen kann man schon zu Zeiten der Jäger und Sammler auf dem Weg zur Entwicklung zu niedergelassenen Gemeinden zurückführen. Hier finden Sie einen Bericht von Brian Morland, Verwalter der Heritage Collection of locks and keys welche im Museum des Fachverband MLA, der englischen Master Locksmith Association in Rugby zu besichtigen ist.

Das Museo della Chiave Bianchi 1770 im Sitz der Firma Keyline beherbergt die größte Schlüsselsammlung Europas und erzählt die Geschichte der langlebigsten Familiendynastie der Welt, die seit 1770 Schlüssel fertigt. Die Ausstellung ist eine echte Schatzkammer und zeigt fast zweitausend Ausstellungsstücke, darunter Schlüssel, Schlösser, Schließsysteme und Schlüsselkopiermaschinen aus der ganzen Welt und aus unterschiedlichen Epochen.

Tipps zur Schlossöffnung

Sein Haus oder seine Wohnung gut gesichert zu haben, ist ein beruhigendes Gefühl. Doch kann es vorkommen, dass man sich selbst aussperrt oder die Schlosstechnik mal versagt. Oft passiert das zu ungünstigsten Zeiten und Situationen. Aber gerade dann gilt es vor allem Ruhe zu bewahren. Denn leider gibt es am Markt viele unseriöse Anbieter die genau diese Notlage ausnutzen. Das ist möglich, da es kein geschütztes Berufsbild für die Schlüsseldienste mehr gibt und nahezu jeder im Gewerbe tätig werden kann. Es empfiehlt sich daher, schon vorbeugend einige Maßnahmen zu treffen, um für den „Fall der Fälle“ vorbereitet zu sein, bzw. es erst gar nicht soweit kommen zu lassen. Der Fachverband interkey hat die „Initiative Fairer Schlüssel-Notdienst“ gegründet, welche sich für Verbraucherschutz, fairen Wettbewerb und Berufsqualifizierung einsetzt. Dort findet man zahlreiche Tipps rund um das Thema Schlossöffnungen wie z.B.

  • Ersatzschlüssel bei Vertrauenspersonen deponieren
  • Rufnummer eines seriösen örtlichen Schlüsseldienstes im Handy speichern
  • Profilzylinder mit sog. „Not- und Gefahrenfunktion“ oder Drehknauf montieren lassen, damit kein Schlüssel von innen das Aufsperren von außen verhindern kann

Die Verbraucherzentralen haben in einem bundesweiten Marktcheck die Preise von seriösen Schlüsseldiensten erhoben. Denn unseriöse Dienste werben häufig mit günstigen Preisen ab 9 Euro, verlangen vor Ort dann aber drei- bis vierstellige Beträge. Mit Hilfe des Marktchecks können sich Verbraucher nun ein besseres Bild davon machen, welche Preise in ihrem Bundesland angemessen sind. Diese sollten tagsüber nicht mehr als 100 € für eine normale Schlossöffnung betragen.

Der Bundesgerichtshof stellte vor kurzem klar: „Bereits das Ausgesperrtsein aus der eigenen Wohnung begründet regelmäßig eine Zwangslage im Sinne dieser Vorschrift (Straftatbestands des Wuchers nach § 291 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 StGB), ohne dass weitere besonders bedrängende Umstände hinzutreten müssten“  (AZ 2 StR 100/20). Dieses Grundsatzurteil dürfte für zukünftige Rechtssprechungen in der Branche erhebliche Auswirkungen haben, zumal die Gerichte den Tatbestand des Wuchers bisher oft nicht durchgehen ließen, da Schlossöffnungen in den meisten Fällen nicht als Zwangslage angesehen wurde. Dies wurde nun vom BGH mit ausführlicher Erläuterung verworfen.

Staatliche Förderung für den Einbruchschutz

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sowie einzelne Bundesländer und Kommunen fördern seit 2015 private Investitionen für Einbruchschutz im Bereich der Bestandsbauten. Das Deutsche Forum für Kriminalprävention (DFK) bemüht sich aber auch um die Erweiterung der Förderung sowie Mindeststandards beim Einbruchschutz für Neubauten.

Wichtig ist, dass die Maßnahmen nicht vor Bewilligung begonnen wurden. Der Fachverband interkey hält ein zusammenfassendes Infoblatt zur KfW-Förderung bereit. Eine Übersicht über die regionalen Förderungen bietet K-Einbruch.de. Kompetente Sicherheitsfachgeschäfte sind bei der Antragstellung behilflich.

Die KfW hat eine Evaluationsstudie ihres Förderprogramms „Altersgerecht Umbauen (Barrierereduzierung – Einbruchschutz)“ in Auftrag gegeben, welche insgesamt eine positive Bilanz in Bezug auf Förderungen zieht. In der Studie wird aber auch nachfolgender Tatbestand zitiert:

Der Wohnungsbestand in Deutschland ist insgesamt nur schlecht gegen Einbrüche geschützt. Schätzungsweise verfügt nur ca. ein Viertel, d. h. 9 von 37 Millionen Wohnungen, über eine ausreichend sichere baulich-technische Ausstattung.“

Tipp: Von einer Kripo-Beratungsstelle in der Nähe zum Einbruchschutz beraten lassen.

Sicherheit bei Anwesenheit

Gerade in der jetzigen Zeit von angeordnetem „Social-distancing“ und „Homeoffice“ kommt dem Anwesenheitsschutz in den eigenen vier Wänden eine noch höhere Bedeutung zu.

Um ungebetene Gäste auch bei Anwesenheit erst gar nicht erst in Haus zu lassen, gibt es bei der Initiative für aktiven Einbruchschutz „Nicht bei mir“ zahlreiche Tipps vom Türspion über Sperrbügelschlösser bis hin zu Videosprechanlagen und Zutrittskontrollen.

Im mechanischen Bereich sind einfache Türketten nicht zu empfehlen, da diese nicht genügend Stabilität aufweisen. Empfehlenswert sind Mehrfachverriegelungsschlösser, Querriegel oder Kastenschlösser mit integriertem Sperrbügel. Alternativ gibt es auch in den Boden versenkbare Türstopper. Alle diese Produkte verhindern, dass die Tür zunächst mehr als einen Spalt geöffnet werden können. Wichtig ist, dass es im Notfall noch eine Öffnungsmöglichkeit der Schlösser von Außen gibt, oder einen anderen Eingang über den berechtigte Personen ins Haus gelangen können, wenn Anwesende mal nicht in der Lage sind, selbst zu öffnen. Gerade in der wärmeren Saison möchte man verstärkt lüften. Dafür gibt es z.B. spezielle Fensterbeschläge, welche ein leichtes Lüften ermöglichen und trotzdem Einbruchschutz bieten. Außerdem gibt es Nachrüst-Fensterschlösser und -Griffe mit Sperrbügelfunktion.

Wichtig bleibt aber, Fenster und Türen auch bei kurzer Abwesenheit immer zu verschließen!

Beim den elektronischen Sicherungen können Einbruchmeldeanlagen so konzipiert werden, dass sie auch bei Anwesenheit intern scharf geschaltet werden und so z.B. die Außenhaut der Türen und Fenster oder bestimmte Bereiche überwachen. Dabei kann man Fenster so überwachen, dass sie in Kippstellung keinen Alarm auslösen, sondern nur bei kompletter Öffnung. Ferner gibt es Nottaster, welche bei Überfall den Alarm auslösen und über eine Wachdienstzentrale Hilfe herbeiholen. Videokameras oder Sprechanlagen lassen sich zudem bequem vom Smartphone aus überwachen. Türspione gibt es heutzutage auch in digitaler Ausführung.

Lassen Sie sich von der Polizei und von einem Sicherheitsfachgeschäft beraten!

Professionelle Sicherheitstechnik wirkt!

Die am 24.03.2020 veröffentlichte bundesweite Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) verzeichnet für 2019 im dritten Jahr in Folge einen Rückgang beim Wohnungseinbruch. Dies kann durchaus auf Verbesserungen von Präventionsmaßnahmen im privaten Bereich zurückgeführt werden. Beim Einbruchschutz sollte jetzt also nicht nachgelassen werden! Seit Jahren sinkende Einbruchzahlen sind der Verdienst effektiver Sicherheitstechnik. Dennoch wird statistisch gesehen im Wohnungsbereich ca. alle 6 Minuten eingebrochen. Schon einfache technische Maßnahmen können das Einbruchsrisiko erheblich reduzieren. Weitere Infos bei K-einbruch oder in den Tipps

Trotz des Rückgangs blieb die Entschädigungsleistung der Versicherer mit rund 300 Millionen Euro auf dem Niveau von 2018. Die durchschnittliche Schadenhöhe kletterte im vergangenen Jahr um 350 Euro (+12 Prozent) auf 3.200 Euro. Der Schadendurchschnitt liegt damit so hoch wie nie zuvor, so die Einbruchsbilanz 2019 des GDV, dem Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft e.V.