Für das Jahr 2025 verzeichnet die bundesweite Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) einen Anstieg beim Wohnungseinbruch. Insgesamt wurden 82.920 Fälle einschließlich der Einbruchsversuche erfasst, 2024 waren es 78.436 Fälle. Die Aufklärungsquote lag 2025 bei 14,1 Prozent. Dennoch liegen die Fallzahlen im Berichtszeitraum weiterhin deutlich unter dem Niveau vor der Pandemie: 2019 wies die PKS noch 87.145 Fälle einschließlich Einbruchsversuche aus.
Andere Bereiche rückläufig
Hinzu kommen 92.870 Fälle von Diebstählen aus Keller- und Dachbodenräumen sowie Waschküchen. Damit verzeichnet die Polizeiliche Kriminalstatistik einen Rückgang von 13,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr mit 107.861 Fällen (2024). Beliebte Beute sind beispielsweise hochwertige Elektroräder.
Einbruchschutz wirkt

Gleichzeitig scheiterten 2025 44,9 Prozent der Einbrüche. Das bedeutet, dass ein Großteil aller Einbrüche nicht über das Versuchsstadium hinauskommen, nicht zuletzt wegen sicherungstechnischer Maßnahmen. Viele Einbrüche können also durch richtiges Verhalten, die richtige Sicherungstechnik und aufmerksame Nachbarn verhindert werden.
Psychische Folgen
Ein Einbruch in die eigenen vier Wände ist für viele Menschen ein großer Schock. Die Verletzung der Privatsphäre, das verlorengegangene Sicherheitsgefühl oder auch schwerwiegende psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten können, sind für die Betroffenen meist schlimmer als der rein materielle Schaden.
Lassen Sie sich beraten

Eine individuelle Beratung erhalten Sie bei den (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstellen. Dort beraten Fachleute kostenlos und neutral über Sicherungsmaßnahmen.
Quelle, Bilder und weitere Infos: www.k-einbruch.de
Weitere Tipps rund um den Einbruchschutz gibt es auch hier auf einbruchsicher.blog.
